Mit dem Motorrad auf die Fähre

Da stehen sie – zwei ältere Ehepaare in Ledermontur und einem Helm unter dem Arm. Sie sind in ein Gespräch vertieft, sprechen wahrscheinlich noch mal die Tagesroute durch, zu der sie in weniger als einer halben Stunde aufbrechen werden.  Denn in ein paar Minuten wird die Fähre in Dover anlegen, und dann heißt es, auf der linken Straßenseite weiter Richtung Wales. Sie winken uns zu und bedanken sich noch mal für die Reisetipps.

Kurz zuvor saßen wir alle an einem Tisch und kamen mit den vier Motorradbegeisterten, zwei aus Deutschland, zwei aus Belgien, schnell ins Gespräch. Sie waren schon oft auf zwei Rädern auf der Insel unterwegs, ganz früher noch mit dem Fahrrad, und dann irgendwann stieg man auf die PS-stärkeren Zweiräder um. In Wales waren sie schon seit Ewigkeiten nicht mehr, und diesmal wollten sie außerdem in den nördlichen Teil reisen. Da konnte mein Mann, der von dort stammt, natürlich wertvolle Tipps geben.  

Wie das denn so sei mit dem Motorrad auf der Fähre, fragte ich. Bis jetzt hätten sie noch keine Probleme gehabt, lacht er, ein verschmitzter, sonnengebräunter Mann in den besten belgischen Jahren. Die Fähren stellen Motorradstellplätze bereit und auch Verzurrgurte und zusätzlich oft auch Keile. Je nach Länge der Fährfahrt kann auch nur eins von beiden vorhanden sein, aber die großen hätten in der Regel beide und da kann man auch die Crew mal um Hilfe fragen. Manchmal muss man beim Auf-und Abfahren aufpassen, besonders wenn es nass ist, weil die Rampen doch elend glatt sein können.

30.9.10 01:35

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